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Eutiner Seeparkfest – Ein Familienfest unter dem Motto „Sport, Spiel und Spaß“

 

Eutin Zur Landesgartenschau im Vorjahr ist er aus einem Dornröschenschlaf geweckt worden, und seither zieht der Eutiner Seepark nicht nur Spaziergänger und Hundebesitzer, sondern auch Familien und Jugendliche an. Mit einem Seeparkfest wurde unter dem Motto „Von Eutinern für Eutiner & unsere Gäste mit Sport, Spiel und Spaß“ am Sonntag, 25. Juni, diese neuerwachte Lebendigkeit von 12 bis 17 Uhr gefeiert und vertieft. Dafür hatten die Tourist-Info Eutin und die Gröön-Lüüd ein abwechslungsreiches Programm mit Sport, Spiel, Spaß und Picknick initiiert. Die ursprüngliche Idee, sich auf Sport und Bewegung zu konzentrieren, zog rasch weitere Kreise. „Wir hatten zunächst die Arbeitsgemeinschaft der Eutiner Sportvereine kontaktiert“, berichtet Per Köster, Eutins Tourismuschef und zentraler Organisator. Nachdem sich aber noch weitere Interessierte meldeten, waren dann insgesamt 20 Vereine, Institutionen und Gruppierungen dabei, darunter auch die Ballspielgemeinschaft (BSG) Eutin und der Polizei SV (PSV) Eutin.

 

Die Premiere des Seeparkfestes war gleichzeitig ein Versuch zu den Möglichkeiten, die das Areal mit seinen neuen Flächen als Veranstaltungsort bietet. Auch deshalb wurde die Gruppe der Beteiligten übersichtlich gehalten. Für den Weg zum Park empfahl Köster, die Autos stehen zu lassen oder zentral abzustellen und zu Fuß oder mit dem Fahrrad in den Seepark zu kommen, was aufgrund des Besucherandrangs an diesem Tag ein richtig guter Tipp war.

 

Entsprechend vielfältig war das Angebot rund um Natur, Sport, Spiel und Kultur: In der Eutiner Stadtbucht nah am Seepark bat die DLRG Eutin Wassersportfans ab einem Alter von etwa elf Jahren zum Stand-up-Paddling (SUP) aufs Board. Die DLRG-SUP-Gruppe brachte auch das nötige Equipment für den Trendsport SUP-Polo mit. Es empfahl sich, bequeme Kleidung und eventuell Badesachen im Rucksack zu haben. Ein Stückchen weiter wurden Kanus zu Wasser gelassen, beim Modellbauclub durfte man zum Kapitän werden. Im Park selbst wechselten sich Ruhezonen mit belebten Bereichen ab. Hüpfburg, Fuß- und Handball mit Geschwindigkeitsmesser, Beachvolleyball (gemeinsam von der BSG Eutin und dem PSV Eutin organisiert), Tennis, Kung Fu und Speedminton sorgten für Tempo. Mini-Pflanzaktionen, Riech- und Fühlstationen schafften Nähe zur Natur und auch beim Boulespiel, Blumenbasteln und Sti(e)lblütenbemalen war der Bezug zum Park ganz unmittelbar spürbar. Vor der kleinen Bühne waren Tische und Stühle aufgebaut, ein mobiler Kaffeewagen war vor Ort. Die Besucher konnten das bunte Treiben aber auch von einer Decke aus bei mitgebrachtem Picknick beobachten. In beiden Fällen passte dazu ein alkoholfreier Cocktail von der evangelischen Kirchenjugend.

 

Die Musik zum Vergnügen kam von der „Kerzels-Band“, die Eutiner Mischpoke gab ein Stück für Kinder zum Besten. Das Seeparkfest war auch die letzte Chance auf eine Umarmung mit Käpt’n Eu, dem beliebten Piratenmaskottchen der Landesgartenschau im Vorjahr. Er trat jetzt von der Eutiner Bühne ab. Ebenfalls ein verlässlicher Publikumsmagnet war das Raupenfahrzeug des Technischen Hilfswerks (THW) Eutin.

 

 

Klaus Bierend

 

TR Zeltverleih übergibt der E-Fußballjugend der BSG Eutin neue Trikots

 

Eutin Inhaber Thomas Rönnfeld von der Firma TR Zeltverleih, Albert-Einstein-Straße 21 in Eutin, hat an einem Trainingsnachmittag der E-Fußballjugend der Ballspielgemeinschaft (BSG) Eutin auf der Sportanlage Waldeck in Eutin-Fissau neue Trikots übergeben. Trainer Jochen Püst und besonders die jungen Kicker freuten sich sehr über diese großzügige Spende und bedankten sich ganz herzlich bei Thomas Rönnfeld.

 

 

Klaus Bierend

 

Flohmarkt bei der BSG

News:

 

Trainer/in gesucht für Pole Dance bei der BSG Eutin

 

Eutin Immer mittwochs wird bei der Ballspielgemeinschaft (BSG) Eutin in der Zeit von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Spiegelsaal der Hans-Heinrich-Sievert-Halle, Holstenstraße 10 in Eutin, die Trendsportart Pole Dance (Tanz an der Stange) trainiert. Die Gruppe besteht aus 19 Teilnehmerinnen (teils junge, aber auch ältere Frauen). Kürzlich sind noch zwei weitere Frauen zum „Schnuppern“ dazu gekommen. Spartenleiterin Jaqueline Schnitzke sucht ganz dringend einen Trainer/eine Trainerin zur Unterstützung.

 

Wer Interesse hat, mit Frauen und Mädchen ab mindestens 16 Jahren Pole Dance zu trainieren, schaut einfach einmal bei einem Trainingsmittwoch vorbei oder erhält nähere Infos bei Jacqueline Schnitzke unter 0173-4861205.

 

Weitere Auskünfte erteilt auch die BSG-Geschäftsstelle in der Weidestraße 65 in Eutin unter 04521-6066 oder per E-Mail unter info@bsgeutin.de. Informationen über die BSG Eutin sind im Internet unter www.bsgeutin.de oder unter www.facebook.com zu finden.

 

 

Klaus Bierend

 

Seminar „Interkulturelle Öffnung“ im Vereinsheim der BSG Eutin

 

Eutin Der Landessportverband (LSV) Schleswig-Holstein veranstaltete am Sonnabend, 15. Juli, von 10 bis 17 Uhr, im Vereinsheim der Ballspielgemeinschaft (BSG) Eutin das Seminar „Interkulturelle Öffnung“ (IKÖ). Vom geschäftsführenden BSG-Vorstand nahmen Helmut Groskreutz, Frank Lunau und Klaus Bierend sowie vom Verein Manuela Krappe, die erfreulicherweise morgens für ein ausgewogenes Frühstück und nachmittags für Kaffee und Kuchen gesorgt hatte, Thorsten Schwarzkopf, Geschäftsstellenleiterin Martina Hüttmann, Jasper Stelter, der sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) am 01.08.2017 bei der BSG Eutin beginnt und BSG-Integrationslotsin Tanja Müller teil, die mit Gia Abdullah und Hussein Hussein Almohamad zwei syrische Ausländer zu diesem Seminar eingeladen hatte.

Nach einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmer verstanden es die LSV-Referenten Viktor Barnaschow, Yelena Zaitseva und Karsten Lübbe an diesem Tag, die Zeit für alle nie lang werden zu lassen, obwohl diese Art der Seminargestaltung auch für sie eine Premiere war. Es wurden Behauptungen wie „Die Initiative, sich in die Vereine zu integrieren, muss allein von den Flüchtlingen und Migranten kommen“, „Muslimische Sportlerinnen dürfen beim Sport keine Kopftücher tragen“ und „Die Sportvereine müssten unbegrenzte Anzahl von Flüchtlingen aufnehmen“ entweder mit „Ja“, „Nein“ oder „Ja und Nein“ von den Seminarteilnehmern beantwortet, wobei die Begründungen der unterschiedlich Antwortenden sehr aufschlussreich waren und neue Perspektiven eröffneten. In drei kurzerhand von den Teilnehmern gebildeten Work-Shops wurden Gedanken und Ideen zu den Auswirkungen der IKÖ auf die Vereinsmitglieder, die Vereinsangebote und die Zusammenarbeit in Vereinen festgehalten. Hier beeindruckte Hussein Hussein Almohamad alle durch seine guten Deutschkenntnisse. Zu Mittag wurde in „Manu`s Imbiss“ in der Weidestraße gegessen.

 

Auch am Nachmittag kam keine Langeweile auf. So wurden Punkte wie a) „Welche Schwierigkeiten gibt es im Bereich der interkulturellen Arbeit im Verein?“ oder b) „Was kann (soll) im Verein mit IKÖ erreicht werden?“ abgearbeitet. Zu a) mussten Schwierigkeiten analysiert und mögliche Lösungen gefunden werden und zu b) wurden praktische Ziele gesetzt, aktuelle Bedürfnisse und Möglichkeiten des Vereins berücksichtigt und Ressourcen des Vereins entdeckt, wertgeschätzt und eingebracht. Dabei wurde der Rat von Karsten Lübbe mit aufgenommen, für die Umsetzung der jeweiligen Ideen Teams zu bilden. BSG-Vorsitzender Helmut Groskreutz zog am Vormittag schon in Erwägung, bei der BSG Eutin gegebenenfalls als neue Sportart Cricket (eine englische Nationalsportart) in das Vereinsangebot mit aufzunehmen.

 

Sowohl für die syrischen als auch für die deutschen Teilnehmer hat dieses Seminar neue Betrachtungs- und Herangehensweisen bei der Integration von Ausländern eröffnet. Alle haben für sich etwas mitgenommen und waren sich einig, dass es hoffentlich bald ein Folgeseminar des LSV mit dieser Thematik geben wird. Die engagierten Referenten lobten die großartige Mitarbeit der Teilnehmer bei diesem Seminar.

 

 

Klaus Bierend